Open Data sind frei zugängliche Datensätze, die für eine digitale Nutzung ohne Einschränkung zur Verfügung stehen. Open Data ermöglicht so eine freie Verfügbarkeit touristischer Daten in hoher Qualität. Mit der dadurch möglichen zielgenauen Präsentation dieser Daten in der digitalen Welt erhalten die Destinationen einen maßgeblichen Vorteil im digitalen Marketing.
Durch seine semantische Kategorisierung ermöglicht Open Data eine verstärkte Personalisierung der Suchergebnisse. Die Antworten auf die Suchen können beispielsweise nach Interessengebieten mit logischen Zusammenhängen ausgespielt werden. Wer sich für Familienurlaub interessiert, mag Interesse an Kinderentertainment haben. Wer gerne Burgen und Schlössern mit ihrer Geschichte erkunden und kennenlernen will, mag auch an weiteren historischen Themen interessiert sein.
Das von der Deutschen Zentrale für Tourismus angestoßene Open-Data-Project der DZT ist auch für den Tourismus-Hub Hessen eine zentrale Basis. Es besteht aus drei Elementen:
- Mit Schema.org als weltweitem Standard bestehen durch die erweiterten Domain Specifications der OTDA einheitliche Schlagwörter für touristische Attraktionen, Touren, Events oder Sehenswürdigkeiten. Die Domain Specifications sorgen für eine Ordnung, die ohne Einschränkungen für alle klar und verständlich ist.
- Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation, die Lizenzverträge für die Nutzung von Texten, Bildern oder Videos entwickelt hat. Diese Verträge unterstützen bei der Freigabe rechtlich geschützter Inhalte. Diese Lizenzen sind kostenfrei und werden weltweit akzeptiert. Sie können im Tourismus-Hub Hessen und den Data-Management-Systemen automatisch ausgelesen werden. Im Rahmen von Open Data können drei Creative-Commons-Lizenzen eingesetzt werden: CC-O, CC-BY und CCBY-SA. Alle stehen für eine freie Nutzung der Daten. Die Unterschiede erklären wir weiter unten.
- Die Semantik einer Programmsprache legt fest, was mit dem Programmtext ausgedrückt werden soll. Sie bildet und erkennt logische Zusammenhänge zwischen einzelnen Datensätzen, nach dem Erkennen verwaltet und verarbeitet sie die Inhalte. Sie ist die Basis des Knowledge-Graphen. Durch den Aufbau auf einer semantisch verknüpften Graph-Datenbank erkennt er die Verbindungen der Datensätze untereinander. Dieser Aufbau erfolgte für den Tourismus in Deutschland. Alle Partner haben so im digitalen Raum Zugriff auf die dort liegenden Daten aller Bundesländer.
Der Tourismus-Hub Hessen ist das zentrale Tor für alle hessischen Destinationen in Open Data und in den deutschen Knowledge Graphen. Hier werden die Datenbestände aus allen Destinationen gesammelt, angeglichen und zur weltweiten freien Nutzung bereitgestellt. Das passiert, sobald die Datensätze im Tourismus-Hub Hessen sauber angelegt sind oder über ein Bestandssystem importiert sind.




